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Seit der Eröffnung

 
Seit der Einweihung des Archeoforums am 22. November 2003 sind neue Ausgrabungen vorgesehen. Das Ziel lautet, eine noch bessere Kenntnis des gallisch-römischen Bauwerks zu erlangen. 2005 wird ein Team von Archäologen, Technikern und Infographen eingesetzt, um mit der archäologischen Studie des Ortes zu beginnen. Mehrere neue Räume des Bauwerkes werden ab dem Jahre 2006 entdeckt. Auf diese Weise ist eine Bestätigung oder Aufstellung einer Chronologie für diese Überreste möglich.

Es gibt überall auf der Welt viele ähnliche Orte wie das Archeoforum. Gemeinsames Ziel alle dieser Ort die die Konservierung und Gestaltung eines archäologischen Erbes im städtischen Umfeld für die breite Öffentlichkeit.

Ein derartiger Ort ist allgemein schwierig einzurichten. Die städtische Archäologie reiht sich sehr häufig in die Kategorie der „rettenden Ausgrabungen“ ein, mit anderen Worten: Rettung dessen, was noch zu retten ist, und Verzeichnung der archäologischen Spuren vor der totalen und unumkehrbaren Zerstörung des Fundortes.

Der Fall der städtischen Ausgrabungen, die zumindest zum Teil geschützt sind, ist für die Forscher wie ein Geschenk des Himmels. Wenn sie von jeder Bedrohung frei sind, können eine ganze Reihe von Planstudien durchgeführt und sämtliche Methoden aus einer Reihe von Disziplinen (Sedimentologie, Botanik, Archäozoologie, Anthropologie, diverse Datierungen…) miteinander konfrontiert werden. Der Archäologie arbeitet nicht mehr unter Druck. Derartige Fundorte bleiben hingegen Ausnahmen.

Von 2005 bis 2007 arbeitete ein Ausgrabungsteam vor Ort und begeisterte die Besucher mit ihrer geduldigen und systematischen Arbeit http://mrw.wallonie.be/DGATLP/DGATLP/Pages/Patrimoine/Pages/Directions/Archeologie.asp.